Im Fach Markt- und Medienforschung verglichen Yanik Fahrni und ich die beiden Formate «Wein doch» und «Nas Daily». Über unsere Beobachtungen haben wir ein Research Paper geschrieben.
Tag: 2. Semester
Erasmus Plus Erklärvideo
Literarischer Essay: Die authentische Eisbergspitze
Im zweiten Semester Schreiben & Sprechen durften wir einen Poetry Slam, ein Mini Drama oder einen literarischen Essay verfassen. Ich schrieb meinen Text über den Whatsapp-Status.
Sketchcity: Day 5
Sketchcity: Day 4
Tag vier, der Schlussspurt war angesagt. Eine Rückmeldung zu meinen Sketches war, dass meine «Männli» unnatürlich wirken. Deshalb übte ich noch einmal Menschen zu zeichnen.

Angewendet auf die digitale Zeichnung sah das dann so aus (vorher und nachher).

Da mein Projekt visuell nicht wirklich einen Bezug zu Rotterdam nimmt, habe ich noch einige Wahrzeichen der Stadt gesketcht, damit ihr seht, dass ich wirklich dort war. Dazu noch andere Skizzen, welche heute entstanden sind.

Die zerstörte Stadt

Die floating Pavillons

Der Fernsehturm

Eine fiktive Skyline

Ein Motorrad
Zum Schluss habe ich mich noch an den Feinschliff der Skizzen meines Ideasheets gemacht. Hauptsächlich am Himmel habe ich gearbeitet.



Das finale Produkt wird dann am Freitag präsentiert.
Sketchcity: Day 3
Am heutigen dritten Tag wurde bekanntgegeben, wie sich der Leistungsnachweis diese Moduls zusammensetzt. Zum einen muss ein A3-Paper «My idea is…» abgegeben werden, auf welchem wir unsere Idee in englischer Sprache mit den passenden Sketches präsentieren. Dazu müssen wir ein 90-sekündiges Video drehen, in welchem wir die Idee erklären.
Hier ein paar Skizzen von Unterwegs:





Meine erste, spontane Idee für das A3-Plakat. Der Platz aus der Vogelperspektive in der Mitte mit vier «reingezoomten» Detailzeichnungen, zum einen von der Kirche und der Moschee, zum anderen vom Platz selbst.

Der folgende Scribble ist ein erster Entwurf dieser Detailzeichung. Die Idee dahinter: Kultur – Religion – Identitäsbildung – Spiegel. Die zwei religiös gekleideten Menschen schauen sich auf dem Platz im Spiegel an.

Im Coaching «How to pimp sketches?» bekam ich von Andreas Mädler gleich Feedback zu dieser Idee. Die Fokussierung auf nur 2 Religionen fand er gut, der Einsatz des Ying & Yang-Symbols weniger, da dieses eine weitere Kultur reinbringen würde. Deshalb sollte ich dort eine andere Lösung suchen, beispielsweise mit Wegen, welche sich verbinden. Stark auf das Thema Austausch / Verbindung der Kulturen setzen –> Stichwort Ökumenismus. Auch sollte ich auf die Realisierbarkeit der Idee achten (ein Platz ist rasch einmal errichtet, eine Kirche oder Moschee nicht). Evt. die Idee in zeitliche Steps unterteilen.
Weiter also mit dem Ausarbeiten meiner Idee.



Weg von Ying & Yang zu Graswegen

Die Moschee neu koloriert

Die Kirche neu koloriert

Bring people together
Hier ist der Zwischenstand des Ideasheets.
Sketchcity: Day 2
Aus einer Traube kann man Wein machen. Wein besteht aus Trauben. Gleichwohl würden nur wenige sagen, dass Wein Trauben ist, sondern eben Wein. Aus Trauben kann man auch Grappa machen, welcher jedoch nur noch Spurenelemente der Trauben enthält.
Dies ist eine Allegorie, mit welcher unsere Dozentin Tanja Hess das Projekt Sketchcity beschrieben hat. Unsere Idee soll Grappa sein, etwas völlig Neues, welches aber gleichwohl noch etwas von der Traube enthält. So stiegen wir in den zweiten Tag ein.
Hier einige Sketches von Zwischendurch:



Im ersten Workshop von diesem Tag stand ein «Coaching for visual storytelling» auf dem Programm. Mittlerweile hatte ich mich entschieden, dass ich die Idee mit der «Kirche für alle Religionen» weiterverfolgen möchte. Die Kultur hat die Funktion, den einzelnen Menschen in die Zeit einzubinden und verleiht ihm dadurch Identität. Der Glaube bildet bei der Identitätsbildung eine zentrale Rolle. Wie steht es also um die Verteilung der Religionen in Rotterdam?

Quelle: Wikipedia
Ein Begegnungsort für den Islam und das Christentum kristallisierte sich heraus. Dafür besuchte ich die Essalam Moschee, wo ich mit einem Einsässigen Rotterdammer sprechen konnte. In einem Haus, in dem alle Religionen vereint sind, würde er nicht beten, verriet er mir. Ein Platz, an dem eine Kirche und eine Moschee gemeinsam stehen, könnte er sich aber gut vorstellen. Die Idee für mein Projekt nahm so langsam Form an.
Heute lernte ich im zweiten Workshop «Urban Sketching». Dabei wird mit einem Mix aus detaillierten Zeichnungen und reduzierten Formen gespielt und so der Blick gelenkt. Die Urban-Sketches fransen gegen Aussen aus und setzen Farben überzogen ein. Als Motiv dient dazu immer die Stadt mit Menschen. Hier mein erster Versuch (zwar ohne Menschen, dafür mit Autos):

Weiter mit den Sketches für mein Projekt:

Die Essalam Moschee in Rotterdam

Arabische Zeichen

Lampen in der Moschee

Ein Kirchturm und ein Minarett mit den jeweilig anderen Symbolen

Der Platz aus der Vogelperspektive
Sketchcity: Day 1
Los gehts mit der Sketchcity-Woche. Die Aufgabe heute: Skizziere die Stadt. Einfach drauf los. Aber immer unter Berücksichtigung des Themas, in meinem Falle «Culture & Heritage».
Im Workshop «Ideation or how to find an innovative idea?» brainstormte ich über eine Projektidee, im Allgemeinen wie Menschen verschiedener Kulturen kommunizieren und wo Problematiken auftauchen. Hier einige Beispiele:
- Wie würde eine Lösung im Stile der Floating-Pavilions bei den alten Bauten wie dem Stadhuis aussehen?
- Rund 50% der Einwohner Rotterdams sind keine Einheimische. Gibt es da mehr Velounfälle, da diese Personen die «Velokultur» nicht kennen?
- Kulturen zusammenbringen: Eine Kirche für alle?
- Ein Kultur-Café als Austauschort
- Wie wichtig sind die historischen Bauten aus der Zeit vor dem 2. WK für die Non-Dutch-People?
- Verändert sich das Kulturverständnis durch die Änderung der Gesellschaftszusammensetzung?
- Wie wird der Memorialday in 50 Jahren gefeiert?
- Hinterlassen die 50% Non-Dutch-People bereits einen kulturellen Abdruck?
«How to draw a streetline» hiess der nächste Workshop, in welchem wir uns mit den Details des Häusermalens auseinandersetzten. Wenn man aber jedes Detail zeichnen möchte, könnte man auch gerade so gut eine Foto machen. Deshalb muss man einen Schwerpunkt setzen. Das gibt uns als Skizzierende auch die Möglichkeit, eine Aussage zu machen.

Tür, Fenster, Antenne, Regenrinne, Briefkasten, Ziegel, Terasse, Kamin…

Lerne vom Meister: Wandstruktur zeichnen…
Der lezte Workshop des heutigen Tages «Drawing organic&anorganic material» ging um Bäume. Bäume anschauen, Bäume beobachten, Bäume zeichnen. Anorganische Dinge (z.B. Häuser) mit hartem, organische Dinge (z.B. Pflanzen) eher mit weichem Strich zeichen, um einen Konstrast zu schaffen.


Links vorher, rechts Nachher: Schatten unten gibt dem Objekt Volumen, im Vordergrund der Schatten stärker, die grobe Form vorzeichnen und dann in kleinere Portionen unterteilen und detaillierter zeichnen.

Zweiter Versuch mit der Vorlage zum Vergleich.
Danach ging es ans skizzieren, kritzeln und ausprobieren. Hier einige Impressionen:







