Aus einer Traube kann man Wein machen. Wein besteht aus Trauben. Gleichwohl würden nur wenige sagen, dass Wein Trauben ist, sondern eben Wein. Aus Trauben kann man auch Grappa machen, welcher jedoch nur noch Spurenelemente der Trauben enthält.
Dies ist eine Allegorie, mit welcher unsere Dozentin Tanja Hess das Projekt Sketchcity beschrieben hat. Unsere Idee soll Grappa sein, etwas völlig Neues, welches aber gleichwohl noch etwas von der Traube enthält. So stiegen wir in den zweiten Tag ein.
Hier einige Sketches von Zwischendurch:



Im ersten Workshop von diesem Tag stand ein «Coaching for visual storytelling» auf dem Programm. Mittlerweile hatte ich mich entschieden, dass ich die Idee mit der «Kirche für alle Religionen» weiterverfolgen möchte. Die Kultur hat die Funktion, den einzelnen Menschen in die Zeit einzubinden und verleiht ihm dadurch Identität. Der Glaube bildet bei der Identitätsbildung eine zentrale Rolle. Wie steht es also um die Verteilung der Religionen in Rotterdam?

Quelle: Wikipedia
Ein Begegnungsort für den Islam und das Christentum kristallisierte sich heraus. Dafür besuchte ich die Essalam Moschee, wo ich mit einem Einsässigen Rotterdammer sprechen konnte. In einem Haus, in dem alle Religionen vereint sind, würde er nicht beten, verriet er mir. Ein Platz, an dem eine Kirche und eine Moschee gemeinsam stehen, könnte er sich aber gut vorstellen. Die Idee für mein Projekt nahm so langsam Form an.
Heute lernte ich im zweiten Workshop «Urban Sketching». Dabei wird mit einem Mix aus detaillierten Zeichnungen und reduzierten Formen gespielt und so der Blick gelenkt. Die Urban-Sketches fransen gegen Aussen aus und setzen Farben überzogen ein. Als Motiv dient dazu immer die Stadt mit Menschen. Hier mein erster Versuch (zwar ohne Menschen, dafür mit Autos):

Weiter mit den Sketches für mein Projekt:

Die Essalam Moschee in Rotterdam

Arabische Zeichen

Lampen in der Moschee

Ein Kirchturm und ein Minarett mit den jeweilig anderen Symbolen

Der Platz aus der Vogelperspektive